Hauptstadt Hobart: Museum of Old and New Art (MONA), Mount Wellington

Hobart ist die Hauptstadt Tasmaniens. Sie hat 218000 Einwohner. Die Stadt liegt direkt an der Mündung des Derwent Rivers und am Fuß des Mount Wellington und ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.

Museum of Old and New Art

Bei dem Museum of Old and New Art (MONA) handelt es sich um ein Kunstmuseum und eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Hobart. Es ist das größte Museum in Australien, das von einem privaten Investor finanziert wird. In dem Museum befinden sich Ausstellungsstücke aus der Antike, moderne und zeitgenössische Kunst.

Fakten

  • Der tasmanische Millionär errichtete im Jahre 2001 das Moorilla Museum of Antiquities. 2007 wurde es geschlossen, da Renovierungskosten in Höhe von 75 Millionen Euro angefallen wären.
  • Das neue Gebäude ist dreigeschossig und befindet sich in den Klippen der Halbinsel Berriedale.
  • Das Museum ist zum größten Teil unterirdisch.
  • Das Museum hat kein Fenster. Besucher, die die Räume betreten, sehen sich einer großen Anzahl von Treppenfluchten gegenüber.
  • Der Gang durch das Museum führt vom Untergeschoss zurück an die Oberfläche.
  • Wer das Museum besuchen will, der benutzt am besten eine Fähre über den Derwent River.
  • Unter den 400 Kunstwerken sei hier ganz besonders das Mural „Snake“ des australischen Künstlers Sidney Nolan erwähnt.

Mount Wellington

Der Mount Wellington ist 1271 Meter hoch und der Hausberg von Hobart. Auf den Gipfel des Berges führen mehrere Wanderwege. Es gibt eine Autostraße, mit der der Besucher den Berg umfahren kann. Eine Wanderung auf den Gipfel lohnt sich, da die Aussicht unvergleichlich ist. Der Tourist sieht nicht nur die Hauptstadt Hobart, sondern auch die Derwentmündung und die Tasman-Halbinsel. Eine der Hauptattraktionen sind die „Orgelpfeifen“, ein Basaltkliff.

Der Berg ist fast immer mit Schnee bedeckt. Wer ihn besteigt, sollte sich warme Kleidung einpacken, denn Temperaturunterschiede von zehn Grad sind keine Seltenheit. Einmal im Jahr ist ein Freestyle-Aufstieg. Im letzten Jahrhundert sind dabei einige Menschen ums Leben gekommen. Die Gräber befinden sich an den Aufstiegsrouten.