Karijini-Nationalpark

Western Australia besteht aus neun Regionen. Eine von ihnen ist Pilbara. Im Zentrum dieser Region liegt die Gebirgsgegend namens Hamersley Range. Dort befindet sich der Karijini-Nationalpark. Seine Fläche von 627.445 Hektar macht ihn zum zweitgrößten Nationalpark in Western Australia. Dort erwartet dich eine raue und spektakuläre Gebirgslandschaft mit alten geologischen Formationen. Auf dem Hochplateau befinden sich viele Flussläufe, deren Windungen plötzlich in tiefe Schluchten führen. Unten in den Schluchten befinden sich häufig von der Natur geformte Auffangbecken.

Der Park ist am besten über Port Hedland erreichbar. Von dort führt der Great Northern Highway 326 Kilometer nach Süden. Ein anderer Weg führt über die Stadt Tom Price 354 Kilometer in Richtung Osten. Es sind nur die Zufahrtsstraßen zum Park asphaltiert. Bei den Straßen im Park selbst handelt es sich um Schotterstraßen, auf denen PKWs fahren können. Der Tourismus findet im Norden des Parks statt, der Süden ist noch unerschlossen. Die höchste Erhebung im Park ist der Mount Meharry mit 1245 Metern.

Schluchten im Park

In den Hügelketten befinden sich viele Flüsse, die sich durch das Gebirge schlängeln. Diese sind fast immer ausgetrocknet. Die Landschaft ist sehr vielfältig, die Flussbetten verändern sich zum Teil in enge und tiefe Schluchten. In den Schluchten findest du Wasserfälle, Bassins und kannst das Farbenspiel an den Wänden bewundern. Die Farben entstehen durch Eisen, Asbest und Kupfer.
Etwas weiter flussabwärts verbreiten sich die Schluchten. Steile Klippen wechseln sich ab mit abschüssigen Abhängen, auf denen sich loses Gestein befindet.

Pflanzen und Tiere im Karijini-Nationalpark

Wildblumen wachsen zu unterschiedlichen Zeiten im Park, vor allem nach dem seltenen Regen gedeihen sie stark. Ansonsten gibt es im Park viele Akazienarten. Im Park leben verschiedene Känguru-Arten, Dingos und mehrere Kleintiere. Ebenso haben Reptilien, wie Geckos, Eidechsen und Agamen im Park ihren Lebensraum. Auch Schlangen sind im Park heimisch, die man allerdings nur selten zu Gesicht bekommt. In der Nähe von Flüssen und Bassins gibt es viele verschiedene Arten von Vögeln. Nicht unerwähnt bleiben dürfen, sind die vielen Termitenhügel, welche die Graslandschaft des Parks prägen.