Litchfield-Nationalpark

Der Litchfield Nationalpark liegt etwa 128 km südlich von Darwin im Northern Territory. Der Name geht zurück auf den Forscher Frederick Henry Litchfield. Dieser erkundete im Jahr 1964 große Teile des Northern Territory.

Obwohl im Sommer sehr starke Monsunregen fallen, kann der Park das ganz Jahr besucht werden. Die meisten beginnen die Touren in der Ortschaft Batchelor. In vielen Parks geht eine gewisse Gefahr durch die große Anzahl an Krokodilen aus. Diese kommen zwar im Litchfield-Park nicht so häufig vor, trotzdem musst du achtsam sein.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Park

  • Einen Besuch lohnen die vielen Wasserfälle. Die Wangi Falls bieten nicht nur einen eindrucksvollen Wasserfall, sondern du kannst dort gleichzeitig baden und campen. Ebenso eignen sich die Florence Falls für einen längeren Aufenthalt.
  • Wer den Park von Batchelor aus betritt, findet nach 17 Kilometer die Termitenhügel Magnetic Termite Mounds. Besonders eindrucksvoll mit einer Höhe von sechs Metern ist der Cathedral Termite Mound. Wunderbar zum Baden eigenen sich die Süßwasserpools vom Buley Rockhole.
  • Eine gute Wandermöglichkeit ist die sogenannte Lost City. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine Geisterstadt. Sondern um freistehende Sandsteinblöcke mit ungewöhnlichen Formen.
  • In der Nähe befinden sich die Tolmer Falls. Hier kannst du leider nicht baden. Von den Wasserfällen führt ein 20-minütiger Wanderweg zu einer Plattform. Diese bietet einen guten Überblick über den Park.
  • Surprise Creek Falls ist ein weiterer Wasserfall mit Campingplatz und Badesee.
  • Solltest du dich länger im Park aufhalten wollen, kannst du den 39 Kilometer langen Tabletop Track entlangwandern. Dafür sollten zwei bis fünf Tage veranschlagt werden. Es gibt im Park insgesamt drei Buschcamps, die nach vorheriger Anmeldung und Genehmigung zur Übernachtung benutzt werden können.

Die beste Reisezeit ist in der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober. Allerdings beginnt im Oktober schon der Monsun und es ist sehr heiß. Nicht optimal ist die Regenzeit von November bis April. Es herrscht eine unangenehme hohe Luftfeuchtigkeit. Außerdem sind viele Straßen nicht befahrbar.

Landschaft und Tierwelt

Im Litchfield Nationalpark gibt es viele Wasserfälle und Waldlandschaften. Die Wälder auf einem Sandsteinplateau bestehen aus vielen Eukalyptusbäumen. Monsun-Regenwälder kommen in erster Linie in den Schluchten vor, die sich in der Nähe der Wasserfälle befinden.

Sehen kannst du die für uns eher unbekannten Tierarten: Das Antilopenkänguru, den Flinkwallaby, den Zwergbeutelmarder, den Kurzkopfgleitbeutler und Trichosurus arnhemensis, eine Kusu-Art. Im Park gibt es verschiedene Fledermausarten und viele Vogelarten.