Canberra Deep Space Communication Complex

Der Canberra Deep Space Communication Complex (CDSCC) befindet sich südwestlich der australischen Hauptstadt Canberra. Die Antennenstation ist mit Parabolantennen ausgestattet. Sie befindet sich im Tal des Murrumbidgee River, am Rande des Tidbinbilla-Naturreservats.

Die Geschichte des CDSCC

Ursprünglich baute die NASA in den 60er Jahren drei Bodenstationen, von denen aber nur noch der Canberra Deep Space Communication Complex existiert:

  • Der Vorläufer des heutigen CDSCC hieß anfangs Tidbinbilla Tracking Station. Sie wurde 1965 eröffnet. Eine besondere Bedeutung erlangte sie Ende der 60er Jahre, als von dieser Station aus während der Mondlandung die Mondlandefähre überwacht wurde.
  • Im gleichen Jahr eröffnete die NASA das Orroral Valley Tracking Station. Diese Anlage befand sich im heutigen Namadgi-Nationalpark. Sie Behörden schlossen die Station 1985.
  • Die Honeysuckle Creek Tracking Station wurde 1967 erbaut und hatte die Aufgabe, die Apollo-Missionen zu unterstützten. Nach dem Ende des Apollo-Programms unterstützte die Station die Viking- und die Voyager-Raumsonden. Die Raumstation wurde 1981 geschlossen.

Den Canberra Deep Space Communication Complex besichtigen

Der Komplex ist täglich in der Zeit von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Das Moon Rock Café, in dem es Souvenirs und Geschenke gibt, hat ebenfalls täglich zwischen 9:30 und 16:00 Uhr geöffnet.

Im Canberra Deep Space Communication Complex befindet sich die größte Antennenanlage der südlichen Hemisphäre. Das Canberra Space Center bietet dir die einmalige Gelegenheit, dich über die Rolle Australiens bei der Erforschung des Weltraums zu informieren. Du kannst unter anderem ein Stück Mond bestaunen, das mehr als 3,8 Milliarden Jahre alt ist. Außerdem findest du hier die neusten Bilder des Sonnensystems.

Folgendes solltest du beim Besuch beachten:

  • Auf dem Gelände kann nicht an allen Stellen ein Handyempfang garantiert werden.
  • Bei Notfällen dauert der Rettungsdienst aus Canberra ungefähr 45 Minuten. Die Mitarbeiter können zwar erste Hilfe leisten, allerdings sind die Möglichkeiten begrenzt.
  • Die Straßen sind zwar asphaltiert, doch können jedoch immer wieder unebene Stellen angetroffen werden. Wenn du mit dem Auto unterwegs bist, fahre entsprechend vorsichtig.
  • Auf dem Gelände gibt es keine Tankstelle. Die nächste ist 25 Kilometer entfernt. Achte also darauf, dass du genügend Treibstoff mit dir führst.
  • Die Straßen führen teilweise durch Busch- und Ackerland. Achte auf die Tierwelt. Vor allem Kängurus, Schafe, Emus und Wombats können deinen Weg kreuzen. Die Tiere haben auf jeden Fall Vorfahrt.